Die Spielverderber oder Das Erbe der Narren

Schauspiel von Michael Ende

Spieldatum
Freitag, 26. Mai 2006, 20.15 h
Inhalt
Vierzehn grundverschiedene Leute werden zu einer Testamentseröffnung auf ein ungewöhnliches Schloss mit einer uralten Dienerin eingeladen. Seltsam ist jedoch, dass sich die Anwesenden untereinander nicht kennen - und vor allem, dass keiner den Verstorbenen gekannt hat.

Noch mysteriöser wird die Sache, als der Notar das Testament eröffnet: Jeder erhält ein beschriebenes Stück Papier, welches ein Teil des eigentlichen Testaments ist. Wenn alle Erben ihre Anteile zusammenlegen, dann kann das Testament verlesen werden. Fehlt jedoch auch nur ein Teil, bleibt der Inhalt unverständlich. Doch diese einfache Aufgabe wird für die Erben zum Problem. Misstrauen kommt auf, man erbittet sich Bedenkzeit, bevor die Anteile zusammengelegt werden. So zögert sich die eigentliche Testamentseröffnung immer mehr hinaus und eine Lösung rückt immer weiter in die Ferne ...
Autor

Der Erfolgsautor Michael Ende bezeichnete sein relativ unbekanntes Werk "Die Spielverderber oder Das Erbe der Narren" als "commedia infernale", das heisst als ein zorniges Narrenspiel mit gleichnishaftem Charakter, mit dem er der Zeit den Spiegel vorhalten wollte.

Einerseits ist es ein ganz gewöhnlicher Fünf-Akter nach den klassischen Regeln des Theaters (wie man ihn wohlgemerkt von Michael Ende kaum erwartet hätte). Auf der anderen Seite fehlen jedoch nicht typische Ende'sche Elemente:
Phantastisch, mystisch und stellenweise sogar bizarr sind hier treffende Adjektive. Dennoch wird auch derjenige nicht enttäuscht, der ein "normales" Theaterstück erwartet, denn die Mischung ist Michael Ende hervorragend gelungen.

Theatergruppe

Stedtlitheater Unterseen

Regie

Beatrice Augsburger

Kontakt

eMail: stedtlitheater@yahoo.com
Website: Stedtlitheater Unterseen

letzte Änderung: 23.10.2006


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